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ProSafety AG – Absturzsicherung nach Mass

ANSCHLAGEINRICHTUNGEN AUF DÄCHERN

Risiken Erkennen, sichere Lösungen planen.

WELCHE ABSTURZSICHERUNGEN GIBT ES?

KOLLEKTIVER GEFAHRENSCHUTZ

Schützt alle Personen gleichzeitig und hat bei Arbeiten in der Höhe grundsätzlich Vorrang.

PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG GEGEN ABSTURZ

Kommt zum Einsatz, wenn Kollektivschutz nicht möglich oder nicht vorgeschrieben ist.

PLANUNGSSERVICE

Du planst das Projekt. Wir die Sicherheit.

Wir planen die passende Absturzsicherung – abgestimmt
auf Gebäude, Nutzung und geltende Vorschriften.

Plan hochladen. Lösung erhalten.

ABS Guard OnTop Weight Beton gerade

KOLLEKTIVSCHUTZ
IMMER ZUERST

PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG GEGEN ABSTURZ (PSAgA)

SICHERHEIT ENTSTEHT NICHT ZUFÄLLIG

Hinter jeder funktionierenden Absturzsicherung steckt eine sorgfältige Planung. Abstände, Anschlagpunkte und Systemverlauf müssen exakt aufeinander abgestimmt werden, damit Menschen jederzeit sicher arbeiten können.

RÜCKHALTUNG ODER AUFFANGEN?

RÜCKHALTESYSTEM

Ein Rückhaltesystem verhindert einen Sturz, bevor er überhaupt entstehen kann. Das Seilsystem wird in der Regel 2,5 m von der Absturzkante entfernt montiert. Mit einem fixierten Verbindungsmittel kann sich die arbeitende Person nur innerhalb des sicheren Bereichs bewegen. Bei Absturzhöhen unter 6,5 m ist die Rückhaltung in der Regel vorgeschrieben, da ein Sturz gar nicht erst möglich sein darf. So schützt das System Personen bereits im Vorfeld und sorgt für maximale Sicherheit bei Arbeiten auf Dächern.

AUFFANGSYSTEM

Ein Auffangsystem kommt zum Einsatz, wenn ein Sturz nicht vollständig verhindert werden kann. Es fängt die abstürzende Person kontrolliert auf und reduziert die auftretenden Kräfte auf ein sicheres Mass. Damit das System seine Schutzwirkung entfalten kann, ist eine Absturzhöhe von mindestens 6,5 m erforderlich. Nur so steht der notwendige Sturzraum zur Verfügung. So ermöglicht das System sicheres Arbeiten in Bereichen, in denen ein Aufenthalt nahe an der Absturzkante unvermeidbar ist.

SEILAUSLENKUNG NICHT UNTERSCHÄTZEN

Anschlagpunkte dürfen in der Regel maximal 7,5 m voneinander entfernt sein. Grössere Abstände führen zu einer stärkeren Seilauslenkung und können die Rückhaltung sowie den erforderlichen Freiraum im Sturzfall erheblich beeinflussen.

2-PERSONEN ARBEITSTAGE

Was bedeutet das genau?
Ganz einfach: Stehen Arbeiten an, die maximal zwei Personenarbeitstage umfassen (z. B. zwei Personen für einen Arbeitstag oder eine Person für zwei Arbeitstage), dürfen diese unter bestimmten Voraussetzungen ohne aufwendige Kollektivschutzmassnahmen ausgeführt werden. In diesen Fällen kommt die Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) zum Einsatz.

Überschreiten die Arbeiten die Grenze von zwei Personenarbeitstagen, ist in der Regel ein Kollektivschutz vorgeschrieben. So wird sichergestellt, dass bei grösseren oder länger dauernden Arbeiten jederzeit das höchstmögliche Sicherheitsniveau eingehalten wird.

VERKEHRSWEGE & WARTUNGSGÄNGE

VERKEHRSWEGE

Verkehrswege dienen der sicheren und regelmässigen Begehung des Daches. Sie ermöglichen den Zugang zur Absturzsicherung sowie zu allen Bereichen, die für Wartungen, Kontrollen oder Reparaturen häufig erreicht werden müssen. Verkehrswege müssen mindestens 60 cm breit sein, damit ein sicheres Arbeiten jederzeit gewährleistet ist.

WARTUNGSGÄNGE

Wartungsgänge ermöglichen den Zugang zu einzelnen Anlagenteilen, die nur gelegentlich betreten werden müssen. Sie dienen ausschliesslich Wartungs- und Servicearbeiten und dürfen deshalb schmaler ausgeführt werden. Wartungsgänge müssen mindestens 25 cm breit sein, damit alle Komponenten sicher erreicht werden können.

Eine Absturzsicherung schützt nur dann zuverlässig, wenn sie sicher erreicht und benutzt werden kann. Deshalb müssen auf Photovoltaikanlagen ausreichend breite Verkehrswege und Wartungsgänge eingeplant werden. Sie ermöglichen nicht nur den sicheren Zugang zur Absturzsicherung, sondern erleichtern auch Wartungs-, Kontroll- und Reparaturarbeiten an der Solaranlage.

Bereits in der Planungsphase sollten diese Bereiche berücksichtigt werden, damit alle Anlagenteile jederzeit sicher und ohne Beschädigung der Module erreicht werden können.

SCHNEEFANG NICHT VERGESSEN

Auf Metalldächern können grosse Schneemengen ins Rutschen geraten – insbesondere, wenn der Schnee nass und schwer wird. Damit Seilsysteme dauerhaft funktionsfähig bleiben, müssen sie deshalb durch einen Schneefang geschützt werden. Dieser wird je nach Situation direkt oberhalb oder unterhalb des Seilsystems angeordnet und verhindert, dass abrutschende Schneemassen auf das Edelstahlseil treffen.

Friert das Seil im Schnee fest und gerät die Schneelast ins Rutschen, wirken enorme Kräfte auf das System. Dadurch können Kraftbegrenzer auslösen und Anschlagpunkte dauerhaft verformt werden. Ein beschädigtes Seilsystem darf anschliessend nicht mehr verwendet werden und muss instand gesetzt werden.

Wichtig: Diese Anforderung betrifft Seilsysteme. Einzelanschlagpunkte und Dachhaken sind davon in der Regel nicht betroffen.